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Termine:


Am 28.08.2009 waren wir gemeinsam mit den Klassen 2a und 2b

im Frankenhof

Hier geht es zur Fotogalerie!

 
Unsere erste
Klassenpflegschaft fand im Klassenraum
statt am 24.08.2009
um 19.30 Uhr



Am 25.09.2009 fahren wir gemeinsam mit den Klassen 2a und 2b nach Marl.
Dort genießen wir "Klassik für Kinder" und sind schon ganz gespannt, was uns erwarten wird!




 Presse:

Blogs im Klassenzimmer






 



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Annette:
Hallo! Von welchem Verlag ist die tolle Zunge
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Tina:
Hallo, wie hast du das mit dem Kopieren organ
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:
Hat die Labyrinthe jemand gefunden? Würde sie
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Birgit Kirchhof:
Wo kann man diese Labyrinthe bekommen?? Das w
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:
:( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :(
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Ruth F.
Ich lese mit Interesse ihre Seite und finde sie sehr gut :ok:
5.8.2014-20:26
Penna
Hallo ihr Noobs
26.3.2010-15:10
Olivia W
Liebe Fr.Schäfer,
ich habe sie gegoogelt und finde diese schöne Seite.
Sie sind eine wunderbare Lehrerin.Ich vermisse sie und wünsche ihnen viel spaß mit ihrer neuen Klasse und hoffe auf ein neues Treffen :)
Ihre Olivia w
30.11.2009-16:38
Torwart
Ein Elefant wünscht allen Piraten und Käpten frohe Weihnachten und ein schönes 2009 ;)
19.12.2008-22:21
Disie
Hallo Piraten,
auch ich warte nun schon ganz gespannt auf den nächsten Montag Den Regenbogen werden wir hier auf jeden Fall auch mal zu Hause ausprobieren. Es grüßt und dankt für die schönen Bilder Disie :D
25.8.2008-17:50

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Thema: Experiment der Woche

Das tanzende Brot

Unserer Piratenklasse fehlte noch etwas.
Eine Schatzkiste.




Was verbirgt sich wohl in ihr?
Edelsteine, Armbänder, Schmuck, Gold.....
Vermutungen gab es viele.

"Vielleicht sind da ganz viele Süßigkeiten drin!" erhoffte sich ein Kind.


Die Spannung wuchs.




Ein echter Schatz? Oder doch eher nur eine leere Kiste?
"Die war so leicht!" wusste der Träger zu berichten.




Die Kiste musste geöffnet werden - das stand fest.





Häääää??? Nur eine Butterbrotdose? Was soll das denn?




Doch Moment, da ist ja noch mehr in der Kiste.





Zwei leere Flaschen und eine Butterbrotdose mit Brotkrümeln.
Da war die Enttäuschung groß.
Kein Schatz.
Keine Süßigkeiten.


"Sollen wir jetzt die Enten füttern, oder was?" wollte ein Junge wissen.
Aber ein anderes Kind lag schon ganz richtig mit:

"Das ist zum Experimentieren!"

"Endlich, wir dachten schon, Du machst nie mehr Experimente mit uns!"

Plötzlich wurde die Butterbrotdose genauso spannend wie die leeren Flaschen.




Die Flaschen mussten ersteinmal randvoll mit Wasser gefüllt werden.




Gar nicht so einfach, bei diesem kleinen Wasserhahn.




Was passiert denn wohl, wenn wir ein Stückchen Brot in die randvoll gefüllte Wasserflasche stecken?

"Das Brot geht unter!"

"Das Wasser läuft raus."

"Das Brot bröselt sich auf!"

"Das wird matschig!"

"Das Brot schwimmt an Deck!"


Nachdem wir die Flasche zugeschraubt hatten, schauten wir gebannt.....

Das Brot schwamm oben.

Warum eigentlich?


"Das ist leichter als Wasser!"

"Das ist zu klein zum Untergehen!"

"Das kann schwimmen!"

"Das passt nicht nach unten!"

"Unten drückt das Wasser gegen!"

"Das hat so viele Löcher und da geht die Luft durch und dann kann das nicht nach unten gehen!"

Wir schauen uns die Brotstücke genauer an.
Tatsächlich, da sind viele kleine Löcher im Brot.

Wir drücken das Brot zusammen und die Löcher schließen sich.

"Die Luft geht raus!"

"Wie wenn man pupt!"

Manchmal ist Experimentieren richtig lustig.

Aber was passiert, wenn wir nun die Flasche zusammen drücken?

"Die platzt und alles wird nass!"

"Das Brot springt raus!"

"Das Brot tut die Luft weg und taucht ab!"


Ein erster Versuch:




Gar nicht so einfach, so eine harte Flasche zusammenzudrücken.
Nichts passiert.



Ein zweiter Versuch mit etwas mehr Kraft.

"Das Brot geht unter, das Brot geht unter!"








Tatsächlich.
Das Brot beginnt zu tanzen.

Drückt man die Flasche zusammen, taucht es ab.
Lässt man die Flasche wieder los, schwimmt es wieder nach oben.....

Natürlich muss das jetzt erstmal jeder ausprobieren, denn Zuschauen alleine ist langweilig.

In kleinen Gruppen experimentieren wir nun.













Jeder lässt das Brot mal tanzen.
Gelingt es auch, das Brotstück in der Mitte der Flasche zu halten......?

Nach dem Aufräumen treffen wir uns wieder im Stuhlkreis.
Was haben wir beobachtet?
Was ist passiert?

"Wir haben erst das Brot oben schwimmen lassen!"

"Weil wegen der Luft blieb das Brot oben!"

"Wenn die Luft rausgeht, geht das Brot unter."

"Die Luft kommt wieder, wenn mehr Platz ist und mit der Luft kann man ja nicht untergehen. Wie wenn du Schwimmflügel um hast!"

Viele gute Erklärungen kamen da zusammen, ehe wir den Versuch in unserem Tagebuch notierten.



























02.02.2009, 18.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Zauberstern

Heute haben wir erst zwei Sterne angemalt. Sie sollten besonders hübsch aussehen und so haben sich alle viel Mühe gegeben:






Natürlich mussten die Stern auch noch ausgeschnitten werden, das war nicht weiter schwierig.




Nach dem Ausschneiden haben wir die Zacken nach innen gefaltet.



Jetzt waren unsere Sterne "zu" und gar nicht mehr offen und das schön Gemalte konnte man gar nicht mehr sehen.


"Was passiert denn wohl, wenn wir die Stern auf Wasser legen?"


"Die Sterne werden pladdernass und saufen ab!"

"Die ertrinken dann.!"

"Die gehn unter, also nach unten im Wasser."

"Die weichen auf und werden matschig.!"

"Die gehen kaputt.!"

"Die gehen auf, weil die dick werden.!"

"Das Wasser lässt die unter gehen!"

"Die machen sich auf, weil das Wasser nicht weiß wohin!"


Natürlich haben wir das ausprobiert. Zunächst brauchte jeder Gruppentisch eine Schale mit Wasser:




Alle legten ihre schönen Sterne in die Schalen:




Und das geschah:








Gespannt sahen alle zu:






Die Sterne öffneten sich. Einige schnell, andere langsam.


"Die gehen auf, weil das Wasser nicht weiß wohin!"

"Die gehen auf, weil das Wasser sie so dick macht.!"

"Die essen das Wasser und das Wasser braucht dann auch Platz!"

"Die werden nass von dem Wasser und machen sich dann wieder auf.!"

"Die gehen auf wie so eine Luftmatratze und machen dem Wasser Platz!"


Am Beispiel der Luftmatratze konnten wir gut lernen, warum sich die Sterne geöffnet haben.

S
päter füllten wir wieder ein Arbeitsblatt zu unserem Experiment aus. Das können wir jetzt schon richtig gut!





18.11.2008, 11.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Öl in Wasser

Statt am Montag zwar am Mittwoch, aber es wurde wieder Zeit für ein Experiment. Heute lagen die folgenden Dinge im Stuhlkreis:



Gläser, Wasserflasche und auch die Lebensmittelfarbe wurden schnell erkannt, aber was stand dort noch?

"Noch mehr Lebensmittefarbe!" wurde vermutet und anschließend gerätselt, was die kleinen, grünen Flaschen wohl beinhalteten.
Ein Mädchen wusste es: "Das ist Öl!"

Wozu benötigt man Öl denn eigentlich?

"Fürs Auto!"

"Fürs Kochen!"

"Zum Einpinseln beim Backen!"

"Für Salatsauce machen!"

Wir klärten, dass es unterschiedliche Ölsorten gibt und das mitgebrachte eher in der Küche als im oder am Auto zu finden ist.

Doch wie fühlt Öl sich eigentlich an? Und wie sieht es aus?

Wir verrieben ein wenig Öl in unseren Händen.

"Das klebt so!"

"Es schmiert mich so an!"

"Iiih, das ist so dick!"

Fühlt es sich genauso an wie Wasser?

"Nein, das Wasser ist leichter."

"Das Wasser ist mehr nass!"

"Das Wasser ist viel dünner."

"Das Wasser klebt nicht so."

"Das Wasser ist mehr dünn."

Noch im Stuhlkreis wurde die Durchführung der ersten Versuchsphase besprochen. Was glaubt ihr denn geschieht, wenn wir Öl in das Wasser geben?

"Das Öl macht das Wasser gelb!"

"Das Wasser wird auch dick!"

"Da kommen so Blubberblasen."

"Das Öl mischt das Wasser auf!"

"Das geht nach oben!"

"Das Wasser stinkt dann nach so Öl!"


In Partner- und Gruppenarbeit wurde anschließend ausprobiert, was wirklich geschieht.......












"Das Öl macht dicke Blasen, die steigen zum Boden und kommen wieder hoch!"

"Boah, das Öl deckelt das Wasser!"

"Das Wasser ist stark und schiebt das Öl nach oben!"

"Das Wasser drückt alles nach oben."

"Das Wasser wird gar nicht gelb!"

"Das tut sich gar nicht vermischen."

"Erst nach unten, dann wieder hoch, das Öl macht eine Wanderung!"

"Erst sind da Blasen und dann hinterher sind da keine Blasen und alles ist glatt!"





Was glaubt ihr, warum steigt das Öl nach oben und bleibt auf dem Wasser "liegen"?



"Das Wasser ist nasser, da muss das Öl nach oben!"


"Das Öl ist nicht so weich wie das Wasser und kann da nicht rein!"

"Das Öl ist leichter als das Wasser und deshalb kann es schwimmen."

"Das Öl ist ja gelber und gelb ist immer oben!"

"Weil wenn das Öl nach unten geht, drückt das Wasser es wieder nach oben!"

"Das Wasser braucht ja einen Deckel!"

"Das ist Öl ist ja viel dicker und dicker und dünner geht nicht zusammen!"





Öl und Wasser fühlen sich also nicht nur anders an, sie sind auch ganz unterschiedlich beschaffen und vermischen sich nicht.

Aber was geschieht, wenn wir nun ein klein wenig - zwei Tropfen - Lebensmittelfarbe das Glas geben?


"Das Öl wird rot!"

"Die Farbe geht an den Boden und bleibt unten liegen!"

"Die Farbe macht das Wasser rot und das Öl bleibt oben gelb."

"Alles wird ganz bunt!"

"Das vermischt sich und sieht dann ganu schön aus!"

"Da kommen so Blasen und die bleiben im Öl stecken, weil das Öl ja so dick ist."
















Wir beobachten:

"Da sind kleine Kugeln, die stecken im Öl und kommen da nicht weg!"

"Erst sind das Blasen und dann gehen die später nach unten und ziehen so Fäden."

"Nur das Wasser wird rot, das Öl nicht."

"Die Blasen bleiben stecken im Öl und steigen nach unten, wenn das Öl PLatz gemacht hat!"

"Die Farbe ist wie das Wasser und geht nur mit dem Wasser zusammen und nicht mit dem Öl!"




Was haben wir heute alles herausgefunden und gelernt?



"Wasser ist nicht wie Öl!"

"Die Farbe ist wie das Wasser und geht mit dem Wasser zusammen. Aber die Farbe ist nicht wie das Öl und geht nicht mit dem Öl zusammen!"

"Das Öl ist so dick und das Wasser so dünn. Darum geht das Öl nicht mit das Wasser zusammen.
Aber die Farbe ist auch dünn und das passt besser zum Wasser und geht zusammen."

"Das kann sich nicht immer alles vermischen, weil das eine dick ist und das andere so dünn und nass."

"Öl ist leicht und geht als Deckel vom Wasser. Und Wasser und Farbe sind schwer und sind unten!"

"Man kann auch rühren und dann geht alles zusammen und das Öl will immer wieder weg vom Wasser!"

"Öl und Wasser mögen sich nicht so und gehen auseinander."

"Öl und Wasser sind so irgendwie anders und vermischen sich nicht. Aber die Farbe ist nicht anders. Nur anders als das Öl und darum macht die Farbe das Wasser rot."


Natürlich haben wir auch diesen Versuch für unser Forscherheft "festgehalten". Heute haben wir dazu frei gezeichnet und den Namen des Versuches von der Tafel abgeschrieben. Natürlich nicht, ohne ihn vorher gelesen zu haben:























05.11.2008, 11.59 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Farbenreise

Nachdem in der vergangenen Woche das Experiment aufgrund von Vertretungsunterricht ausfallen musste, standen heute wieder neue Materialien in unserer Kreismitte:

f1.jpg

Zunächst gaben wir - wie immer - allen Dingen in der Mitte einen Namen.
Dort standen:

ein Teller
Lebensmittelfarbe
Würfelzucker
eine Wasserflasche



Der Ablauf des Versuches wurde beschrieben und die Kinder stellten Vermutungen an, was passieren wird, wenn mit Farbe versehene Zuckerstücke auf den mit Wasser benetzten Teller gelegt werden.

"Die Farbe läuft aus!" dessen war sich ein Kind sicher.

"Die Farbe wird vom Wasser ausgesaugt und die Zuckerstücke werden wieder blank!"

"Die Farben vermischen sich!"

"Das wird ein Farbsee mit  Matsche."

"Die Farben laufen aus dem Zucker raus!"

"Der Zucker schmilzt!"

"Der Zucker wird bunt!"

"Der Zucker isst die Farbe!"



Gar nicht so einfach, die Farbe ohne zu Klecksen auf den Zucker zu bekommen.



Aber alle schafften das und es ging nicht ein Tropfen daneben.



Erst eine Farbe......



Dann noch eine Farbe!




Viele Farben auf einem Teller.

Gespannt wurde beobachtet, was passiert:








Große Enttäuschung in einer Gruppe:

"Frau Schäfer, bei uns passiert gar nichts, nur der Zucker geht weg!"







Nachdem wir gemeinsam besprochen hatten, was passiert war und warum:


"Der Zucker schmilzt!"

"Das Wasser zieht den Zucker ein!"

"Der Zucker verschwindet!"

"Der Zucker wird immer kleine und die Farben breiten sich aus!"

"Der Zucker geht in so kleine Teilchen und die sind dann auch noch weg!"

"Der Zucker geht in Wasser ja immer weg!"

"In Kaffee auch, in Kaffee geht der auch immer weg und in Tee!"



füllten alle noch eines unserer Minimalprotokolle aus:







Das Experimentieren klappt immer besser und bald schon können wir eine eigene Forscherwerkstatt in unserer Klasse einrichten.......












22.09.2008, 16.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gegenwind

Eine leere Flasche und ein kleines Papierkügelchen - mehr brauchten wir nicht für unser heutiges Experiment.
Was geschieht denn wohl, wenn wir das Kügelchen an den Rand des Flaschenhalses legen, die Flasche waagerecht halten und kräftig gegen das Kügelchen pusten?







"Die Kugel fliegt in die Flasche rein!"

"Die Kugel knallt gegen die Flaschenwand!"

"Das Papier fliegt bis zum Boden der Flasche!"

"Die Kugel fliegt erst rein und dann wieder raus, weil die knallt gegen das Plastik und wird wieder rausgeschleudert!"

"Das Kügelchen fällt rein und wird nass, weil da ist ja noch ein Tropfen drin!"



Nach vielen Vermutungen wurde experimentiert:









Nur was war das?
Das Kügelchen flog ständig dem Pustenden entgegen und landete auf dem Boden, in Pullovern oder auf Beinen und Tischen.

Egal wie oft gepustet wurde. Egal, wer pustete, das Kügelchen fand einfach nie den Weg in die Flasche.

Woran mag das liegen?

"Wir haben das alle nicht richtig gemacht!", fanden viele Kinder, die der Meinung waren, das Experiment hätte diesmal wohl nicht geklappt.

"Wir haben nicht feste genug gepustet!", waren sich andere Kinder sicher.

"Die Kugel ist zu groß!"

"Unsere Puste kann das Papier nicht Fliegen machen!"

Es wurde herumgerätselt und gemutmaßt bis ein Junge so ganz nebenbei erwähnte:

"Vielleicht ist zu viel Luft in der Flasche!"

War die Flasche denn  am Ende gar nicht leer?

Im gemeinsamen Gespräch und weiterem Ausprobieren fanden wir heraus, dass die Luft das Kügelchen einfach nicht hineinließ........

Die Ergebnisse hielt jedes Kind wieder auf einem Arbeitsbogen fest:














08.09.2008, 14.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Schwebendes Wasser

Die Gläser in der Stuhlkreismitte wurden sehr schnell von allen als solche erkannt. Aber was lag daneben?
Die Vermutungen reichten von "Papier" über "Einladungskarten" bis hin zu "Urlaubskarten" und das waren die alten Postkarten ja letztlich auch.



Der Versuchablauf wurde kurz erklärt - natürlich wie immer ohne zu viel zu verraten.
Da gab es viele spontane Vermutungen:

"Das gibt 'ne Überschwemmung!"

"Da schwappt ja das ganze Wasser auf den Boden!"

"Voll die Sauerei wird das!"

"Das mach ich nicht, das spritzt ganz doll!"

"Man darf doch nicht einfach das Glas überköpfeln!"

Aber auch:

"Vielleicht klebt das Papier an dem Wasser fest!"

"Das Wasser saugt das Papier fest!"

"Vielleicht hält das Glas die Karte?"

Alle waren gespannt, doch heute hieß es Warten lernen, denn nicht alle Kinder konnten gleichzeitig experimentieren.

Als die ersten Kinder an den Gruppentischen mit dem Experiment begannen, schauten die anderen zunächst gebannt zu.

Nicht immer klappe es auf Anhieb.
Ein winzige Lücke zwischen Papier und Glasrand und schon schwappte das ganze Wasser hinaus...




Bei anderen funktionierte es direkt auf Anhieb und was war das?




Schwebte die Karte oder schwebte gar das Wasser?



Einige Kinder waren immer noch sehr skeptisch.



Hin und wieder wurde es auch mal ein wenig nass, aber das machte niemandem etwas aus.




Endlich trauten sich auch die ganz skeptischen Kinder und freuten sich, als der Versuch problemlos funktionierte:








Zwischendurch gab es zwar immer wieder platschendes Wasser, aber auch das gehörte dazu:






Aber wie funktionierte dieser "Trick" denn nun ?
Was passierte da?

"Das Wasser saugt das Blatt an!"

"Das Wasser zieht die Karte an und die klebt dann da fest!"

"Wenn das Wasser auf dem Kopf steht, dann bleibt die Karte daran kleben!"

"Die Luft steigt nach oben und dann drückt die Luft!"

"Wenn die Luft unten drückt und das Wasser oben, dann gewinnt die Luft!"

"Das ist, weil die Luft ist stärker als das Wasser!"

"Das Wasser kann ja nicht raus, weil die Karte da klebt!"

"Die Luft und das Wasser saugen die Karte an!"

"Die Luft drückt und drückt und drückt. Da können wir auch froh sein, wenn das Glas nicht platzt!"

"Weil die Luft so drückt, kann das Blatt nicht abfallen!"

Viele gute Ideen konnten wir anschließend im Stuhlkreis zusammentragen und gemeinsam klären, was es mit dem Luft- und dem Wassserdruck auf sich hat.

Ganz zum Schluss durfte natürlich das Blatt für unsere Mappe nicht fehlen:






Prima, wie gut das alles schon klappt!

01.09.2008, 16.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Regenbogen

Heute lagen seltsame Dinge in der Stuhlkreismitte:





Wir haben zunächst herausgefunden, was da alles liegt und wie man das alles nennt.
Kleine Teller, die unter Tassen gestellt werden, nennen wir zum Beispiel Unterteller und die Kaffetüten, die alle Kinder schon einmal gesehen haben, werden auch Filtertüten genannt.

Im Kreis wurde der Versuchsablauf kurz erklärt und wir haben auch noch einmal unsere Klassenregeln - die insbesondere beim Experimentieren gelten - besprochen.

Und anschließend durfte zunächst vermutet werden.
Was passiert denn wohl, wenn wir Punkte auf das Filterpapier malen und das Papier in bzw. an Wasser halten:


"Das Wasser macht das Papier ganz nass!"

"Das leuchtet ganz doll!"

"Die Farben werden heller und strahlen!"

"Das läuft dann alles so hoch!"

"Das Wasser wird bunt!"


Dies waren nur einige von ganz vielen Vermutungen, die wir angestellt haben.

Endlich konnte es losgehen und alle malten sorgfältig Punkte auf ihr Filterpapier:










Große Ratlosigkeit als nur ein Unterteller pro Tisch bereit gestellt wurde.

"Ich brauch auch einen Teller!"  riefen da viele Kinder aufgeregt in die Klasse und vergaßen ganz, dass sie eigentlich aufzeigen wollten.

Aber schnell wurde klar, dass man viele Dinge auch gemeinsam erledigen, bearbeiten und beobachten kann:















Jetzt hieß es ganz ganz zu beobachten!

Im Stuhlkreis konnte anschließend besprochen werden, was genau passiert ist. Einige Kinder hatten unterschiedliche Stiftarten ausprobiert und es wurde festgestellt, dass nur die Filzstifte einen Regenbogen bilden.

"Das Papier zieht das Wasser da hoch und die Farben laufen mit!" erklärte ein Junge und auch die anderen Kinder wussten zu berichten, was da geschehen war.

Natürlich durfte auch ein "Versuchsprotokoll" nicht fehlen:











Das Experiment hat allen großen Spaß gemacht und gespannt wird nun der nächste Montag erwartet.........

25.08.2008, 16.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Filmdosenrakete

Im Stuhlkreis haben wir besprochen, was das eigentlich ist, ein Experiment. Viele Kinder wussten das bereits und konnten es den anderen wunderbar erklären.



Gespannt hörten alle zu!

Die nötigen Materialien wurden gezeigt und in den Stuhlkreis gelegt. Es wurde noch nicht zu viel verraten, nur, dass es um kleine Raketen ging........

Die Kinder hatten die Wahl, ob sie sofort mit dem Experiment starten oder zunächst eine Raketenverschönerung malen und basteln wollten. Alle Kinder entschieden sich für die Verschönerung und so ging es ans Malen und Basteln:







Alle gaben sich sehr viel Mühe und so entstanden viele schöne Raketen:







Im Stuhlkreis bestaunten wir die Raketen der anderen und der Ablauf des Experimentes wurde erklärt.

Gemeinsam wurde überlegt, was wohl passieren würde wenn..........

"Wenn man die Brausetablette in die Röhre legt, dann schmilzt sie aus und das Wasser wird mit der Röhre in die Luft geschleudert!", vermutete ein Junge, während ein anderes Mädchen meinte: "Ich glaube, die Rakete ploppt nur runter, weil das ist ja eine Dose und Dosen können nicht fliegen!"

Viele Ideen kamen zusammen und gemeinsam gingen wir nach draußen, um das Experiment durchführen zu können.

Wir füllten unsere Raketen mit Wasser und einer halben Brausetablette und stellten sie startbereit auf unsere Abschussrampe:



Was wird wohl passieren?






Gespanntes Warten!



Ein lautes PLOPP, Wasser und Schaum spritzen heraus, der Deckel fliegt ab und....... die Rakete fliegt wirklich.



Naja, nicht jede fliegt.
Einige stürzen eher ab, andere starten erst gar nicht.

Im Klassenraum überlegen wir anschließend, woran es gelegen haben kann, dass nicht alle Raketen in die Luft geflogen sind!

Unsere Raketen sammeln wir zunächst auf der Fensterbank. Man sieht den meisten an, dass sie einen stürmischen Flug hinter sich haben:







Vorlagen zu unseren Experimenten kann man hier herunterladen!

18.08.2008, 19.08 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL